Montag, 27.07.2026

Kalender mit Substanz

Ein Kalendereintrag sagt heute: wann, wo, mit wem. Er sagt nicht: worum es eigentlich geht, was beim letzten Mal besprochen wurde und was diesmal auf dem Spiel steht. Genau das legt der Agent daneben — ein Klick auf den Termin, und der Stand ist da.

Heute · 3 Termine2 Briefings bereit
09:00 · Jour Fixe Energiemanagement
intern · Serie4 PersonenHistorie
11:30 · [Externer Partner] — Kooperationsgespräch
extern2 PersonenBriefing bereit
15:00 · Bankgespräch Finanzierung
extern3 PersonenBriefing bereit
Freie Zeit2 h 15 zusammenhängend
Briefing · [Externer Partner], 11:30L1 · Entwurf, 06:30 erstellt

Worum es geht

Fortsetzung des Gesprächs vom 12.06. zur möglichen Zusammenarbeit im Segment Wohnungswirtschaft. Offen ist seit sechs Wochen die Frage nach der Abgrenzung der Zuständigkeiten im Bestandskundengeschäft.

Wer sitzt gegenüber

PersonRolleLetzter KontaktWoran denken
[Name 1]Geschäftsführung12.06. (Termin)hatte um Zahlen zum Anlagenbestand gebeten
[Name 2]Vertrieb03.07. (Mail)neu im Kreis, erstes Treffen mit Marcus
Quelle: CAS Genesis World + Postfach · Rollen aus CRM, Kontaktdaten aus beiden Systemen zusammengeführt

Stand seit dem letzten Mal

12.06.
Erstes Gespräch
Grundsätzliches Interesse, keine Vereinbarung. Marcus sagte Zahlen zum Bestand zu.
18.06.
Zusage von Marcus offen
Die zugesagten Bestandszahlen wurden nie geschickt. Das wird heute Thema sein.
03.07.
Mail von [Name 2]
Terminvorschlag, beiläufig Frage nach Referenzobjekten
Das Wichtigste zuerst: Marcus geht mit einer offenen Zusage in dieses Gespräch. Der Agent hat die Bestandszahlen bereits aufbereitet — sie liegen als Anlage bereit und können vor oder im Termin übergeben werden. Ohne diesen Hinweis wäre das Gespräch unangenehm gestartet.

Vorschlag für Ziel und Grenzen

Bestes Ergebnis

Schriftliche Abgrenzung der Zuständigkeiten und ein gemeinsames Pilotobjekt benannt.

Was Marcus heute nicht zusagen sollte

Exklusivität und Preisniveau — beides braucht eine GL-Runde. Vorschlag des Agenten, keine Vorgabe

Was der Agent nicht weiß

Offene Punkte

  • Ob es zwischenzeitlich Telefonate gab, die nicht im System stehen
  • Wirtschaftliche Eckdaten des Partners — keine belastbare Quelle vorhanden
  • Ob [Name 2] entscheidungsbefugt ist
Wie die Vorbereitung entsteht

Automatisch, nach Terminart unterschiedlich

Nicht jeder Termin braucht dasselbe. Der Agent erkennt die Art und wählt die passende Tiefe — Marcus muss nichts anfordern.

TerminartWannInhalt der Vorbereitung
Externer Erstkontakt1 Tag vorherWer ist das Unternehmen, wer die Person, gibt es Berührungspunkte im Haus, Marktlage, Gesprächsziel-Vorschlag
Externer Folgetermin1 Tag vorherHistorie, offene Zusagen beider Seiten, Stand im CRM, was sich seither geändert hat
Interne Serie2 h vorherOffene Aufgaben, rote Fäden, Agenda-Vorschlag aus vertagten Punkten
Gremium / Bank / Gesellschafter3 Tage vorherFreigegebene Kennzahlen, Vorbereitungsstand der Zulieferungen, Fragen aus dem letzten Mal
Personalgesprächkeine automatische Vorbereitung, keine Aufzeichnung

Woraus der Agent schöpft

KalenderTitel, Teilnehmende, Ort, Serie
PostfachVerlauf mit den Teilnehmenden, offene Zusagen
CRMRolle, Historie, Verkaufschance, letzter Besuch
Firefliesfrühere Gespräche mit denselben Personen
FachsystemeVertrags-, Anlagen- und Abrechnungsstand, wenn ein Objekt betroffen ist
Markt-AgentNeues zum Unternehmen des Gegenübers

Qualitätsregel

Ein Briefing, das etwas erfindet, ist schlimmer als kein Briefing. Wenn Marcus einmal mit einer falschen Information in ein Kundengespräch geht, ist das System verbrannt.

Deshalb gilt: Jede Aussage im Briefing hat eine Quelle. Was der Agent nicht belegen kann, steht unter „Was der Agent nicht weiß" — und zwar sichtbar, nicht im Kleingedruckten.

Diese Regel wird am Hackathon an echten Terminen getestet: Marcus liest ein Briefing zu einem Termin, den er kennt, und markiert alles, was falsch oder erfunden ist.
15 Minuten nach Terminende

Nachbereitung — der Kreis schließt sich

Was im Termin zugesagt wurde, landet ohne Zutun im selben Nachverfolgungs-System wie alles andere. Damit wird aus Vorbereitung und Nachbereitung ein Kreislauf, der die Historie für das nächste Mal aufbaut.

Nach dem Gespräch mit [Externer Partner]

Aus Transkript und Kalender erzeugt · wartet auf Bestätigung
L2

Ergebnis in drei Sätzen

Grundsätzliche Einigung auf eine Abgrenzung nach Objektgröße. Ein Pilotobjekt wurde benannt. Preisniveau und Exklusivität blieben ausdrücklich offen und werden von LAVA-Seite intern geklärt.

Zusagen — beide Richtungen

WerWasBis wannLandet in
MarcusEntwurf Abgrenzungspapier07.08.Aufgaben + Nachverfolgung
MarcusInterne Klärung Preisniveau in der GL04.08.Aufgaben
[Partner]Objektdaten Pilot05.08.Wartet-auf-andere

Vorbereitet

Dankes- und Zusammenfassungsmail
Entwurf mit den drei Zusagen — nicht gesendet, wartet auf Marcus
CRM-Eintrag aktualisiert
Kontakthistorie, Stand der Verkaufschance, Folgetermin-Vorschlag
erledigt
Folgetermin vorgeschlagen
Nach beiden Fristen, KW 33 — drei Slots geprüft
erledigt

Der Kreislauf

VORHER
Briefing
aus Historie + offenen Zusagen
IM TERMIN
Transkript
mit Kill-Switch
DANACH
Zusagen & Aufgaben
in Nachverfolgung
NÄCHSTES MAL
wird zur Historie
das Briefing wird mit jedem Termin besser
Das ist der eigentliche Hebel: Das System wird nicht durch Pflege besser, sondern durch Benutzung.

Am Hackathon zu klären

  • Wie viel Zeit hat Marcus realistisch für Nachbereitung — 2 Minuten oder 10?
  • Sollen Zusammenfassungsmails an Externe je automatisch rausgehen dürfen? (Empfehlung: nein)
  • Wer pflegt das CRM heute — und darf der Agent dort schreiben?